Samstag, 10. November 2012

Rückblick.

Nach längerer Zeit melde ich mich nun wieder. Diese beiden Wochen Ferien waren wirklich ein voller Erfolg. Adrian und ich hatten sehr viel Spaß! Auch wenn wir die ganze Arbeit alleine erledigen mussten.. Mein Vater war den ganzen Tag arbeiten, deswegen mussten wir uns um den Hund und den Haushalt kümmern. Wir haben das Geschirr gewaschen, Staub gesaugt, die Wäsche auf- & abgehangen, etc. Es war ziemlich anstrengend, jedoch hat es sich immer wieder gelohnt. Das Schönste war jedoch, dass wir jeden Abend Arm in Arm auf dem Bett liegen, reden und lachen konnten. Diese zwei Wochen waren einfach perfekt, noch perfekter als die Sommerferien. Des Weiteren haben wir auch öfters meinen Großvater im Krankenhaus, sowie im Altersheim besucht. Ich hoffe, es geht ihm sehr bald wieder besser, da ich seit Schulanfang nicht mehr dort war. Die erste Schulwoche hat Adrian auch noch bei mir übernachtet. Es ist echt süß, wie er sich morgens anstellt! Aber genug des Rückblickes, ich sollte nun anfangen von meiner jetzigen Lage zu erzählen; Meine Mutter ist gestern nach Hause gekommen, meine Begeisterung hielt sich natürlich sehr in Grenzen. "Ich bin wieder da!", sagte sie. Ein einziges "Okay." meinerseits. Sie fragte mich, ob ich sie denn überhaupt noch liebe. Ich bejahte dies. Sie meinte, dass ich ihr mehr hätte schreiben können. Da ich das aber nicht gemacht habe, ging sie davon aus, dass sie mir egal ist. Ich log und sagte, dass ich kein Geld mehr auf dem Handy hatte um ihr zu schreiben. In Wahrheit wollte ich einfach nicht mit ihr schreiben. Jedes "hab dich lieb" von ihr am Schluss jeder SMS machte mich einfach fertig. Ich weiß nicht, was ich denken soll, was überhaupt noch stimmt und was nicht. Sie hatte mich ganze vier Wochen "allein" gelassen. Bevor sie wegfuhr, meinte sie, sie ist höchstens zwei Wochen weg. Nunja, es könnte ab jetzt wieder etwas dauern bis ich wieder diese Arme bei mir habe, die mich abends umschließen. Bis mir wieder jemand ein "Ich hab dich lieb" sagt, dass auch wirklich von Herzen kommt. Schlaflose Nächte und Verwirrung sind von nun an vorprogrammiert.
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Montag, 1. Oktober 2012

Es dauert nicht mehr lange.


Oh Gott, ich freue mich gerade so! Bald sind die lang ersehnten Herbstferien und Adrian kann dann endlich wieder zu mir! Ich bin so glücklich darüber, das kann man gerade echt gar nicht in Worte fassen! Und ich habe mich heute nochmal ausführlich über seine & meine "Beziehung" unterhalten, dass ich nicht will, dass wir "zusammen" sind unso. Er hat gesagt, dass es okay für ihn ist und so lieb & toll wie er ist, berücksichtigt er natürlich auch, dass ich kein Beziehungsmensch bin. Das ist so lieb von ihm. Um nicht selbstsüchtig zu klingen, er hatte mir dann selber gesagt, dass er gar keine richtige Beziehung will. Ab diesem Satz fiel mir wirklich ein Stein vom Herzen. Aber das ist nicht wirklich das gewesen was mir so zu schaffen macht, es sind eher die Dinge die meine Mutter abzieht. Wie sie einfach meine Gefühle ignoriert. Gerade eben habe ich gesehen wie sie mit meiner Oma aus Italien gecamt hat. Ich mag meine Familie in Italien nicht wirklich. Okay, die die hier leben auch nicht, bis auf meine Großeltern. Die sind irgendwie alle so unfreundlich und schlecht gelaunt. Naja vielleicht kommt's auch nur mir so vor.
Egal, der Grund weshalb ich heute blogge sind die Herbstferien auf die ich mir total 'nen Keks freue. Das wird einfach mal wieder unvergesslich werden, das weiß ich! Okay, was heißt Herbstferien, meine Mutter geht vielleicht erst Ende der Ferien weg. Aber egal, Adrian kann ja auch während der Schulzeit bei mir sein! Oh man, ich bin gerade so überglücklich deswegen. Es ist so selten, dass es mir mal so gut geht deswegen feier ich das im Moment umso mehr! Ferien, jetzt kommen wir! Ich werde jetzt noch ein wenig telefonieren, fernsehen und mich den Rest des Abends nicht mehr aufregen oder weinen damit ich morgen wegen der Englischarbeit ausgeschlafen bin. Oh, ich hoffe ich kriege das morgen hin. Meine Englischlehrerin ist nämlich nicht gerade die beste, wenn ich sie frage ob ich etwas richtig gemacht habe, sagt sie nur: "Ja, das geht schon so, glaub ich." Einfach nur nervig. Der ganze Unterricht heute war sowieso unnötig. Was soll's, ich rege mich heute über nichts mehr auf & versuche es auch die nächsten zwei Wochen nicht weil wegen Ferien und Adrian kann wieder bei mir schlafen und waaah! Das werden wieder unvergessliche Wochen mit ihm werden! Ich liebe meinen schwulen besten Freund!  
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Sonntag, 30. September 2012

Es ist alles so kompliziert.


Ich habe in letzter Zeit ein sehr schlechtes Gefühl im Magen. Eine meiner besten Freundinnen, Sibel, verhält sich in letzter Zeit so komisch seit sie so viel mit einem Jungen aus unserer Klasse zu tun hat. Ich will ihn ja jetzt nicht schlecht machen aber er ist ein richtiges Arschloch. Ich kann ihn gar nicht leiden. In der Grundschule waren wir in der selben Klasse, schon da habe ich ihn abgrundtief gehasst. Und jetzt soll ich auch noch dabei zu sehen wie wegen so einem meine beste Freundin irgendwann auch so wird?! Bestimmt nicht! Ich werde demnächst auch nochmal mit ihr darüber reden aber diesmal ausführlich. Letztes mal als ich sie darauf angesprochen habe, waren auch noch andere aus der Klasse dabei und da wollte ich nicht unbedingt so viel reden. Wenn ich mich das nächste Mal privat mit ihr treffe, rede ich mit ihr. Oder einfach nach der Schule, wenn keiner mehr da ist. Irgendwann muss ich es ihr einfach sagen, sie hat sich total zum schlechten verändert. Neben dieser Sache habe ich auch noch ständig die gleichen Gedanken von früher im Kopf. Wie meine Mutter mich geschlagen und beleidigt hat, wie sie meinen Vater einfach aus dem Haus ausgesperrt hat, wie sie Adrian zusammengeschrien hat & ihn bis heute nicht ins Haus lässt, mein toter Bruder.. Ich sollte vielleicht doch mal in Erwägung ziehen, zu einem Therapeuten zu gehen. Ich weiß aber nicht wie ich das meinem Vater sagen soll.. Er weiß nicht, was in mir vorgeht. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen Blog angefangen habe. Nun kann ich mir alles von der Seele schreiben, auch wenn ich meistens nicht weiß, wie ich es formulieren soll. Es ist alles so schwer. Mit jedem Tag werde ich nachdenklicher. Ich wünschte, dass meine Mutter nur einmal darauf reagieren würde wenn ich sage, hier mir geht's schlecht, beachte doch mal meine Gefühle. Aber was macht sie?! Gar nichts macht sie! Oh man, jetzt kommen mir schon wieder die Tränen.. Ich will weg von hier..